Das Dokumentationszentrum war eines von über 3.000 Zwangsarbeiterlagern in Berlin. 1943-45 entstanden hier im Auftrag des Generalbauinspektors für Berlin nach Plänen des Architekten Hans Freese 13 steinerne Baracken für Zwangsarbeiter. Heute ist es ein am historischen Ort fast vollständig erhaltenes Lagerbeispiel inmitten eines Wohnbezirks. Es macht seit 2006 das lange ausgeblendete Schicksal der über 26 Millionen Männer, Frauen und Kinder sichtbar, die während des Zweiten Weltkriegs durch das NS-Regime als Zwangsarbeiter ausgebeutet wurden.
Öffnungszeit: 10-18 Uhr
Stadtteilrundgang: NS-Zwangsarbeit in Schöneweide. 11 Uhr, Treffpunkt: Baracke 2
Ausstellungsrundgang: Italienische Militärinternierte mit Baracke 13 und Gelände. 13 Uhr, Treffpunkt: Baracke 2
Rundgang: Alltag Zwangsarbeit 1938-45 mit Baracke 13 und Gelände. 15 Uhr, Treffpunkt: Baracke 2
Sonderausstellung: Baracke 13. Ort: Köllnische Str. 17