Die Ausstellung stellt exemplarisch 13 Einzelschicksale aus Ludwigshafen vor. Menschen, die Nachbarn waren, die das Leben der eigenen Stadt prägten, die plötzlich zum Opfer eines Willkürstaates wurden und für die Stolpersteine verlegt wurden. Vielfältige Formen der Zugänge vermitteln dem Besucher individuelle Schicksale und regen ihn zum eigenen Nachforschen an.
Sieben im Raum verteilte Stolpersteine-Quader zeigen die Namen und Lebensdaten von verfolgten, unterdrückten und oft ermordeten Menschen.Schülern/innen des Pfalz-Kollegs entwickelten eine StolpersteineApp, welche die Geschichte von sechs Bürgern aus Ludwigshafen erzählt. Die digitale Darbietungsform ermöglicht einen realitätsnahen Einblick in das Leben der Menschen, die verschleppt, misshandelt und in einigen Fällen getötet wurden. Philipp Himmel gestaltete für die App ein Graffiti-Boden-Pflaster, das den Stadtplan der Innenstadt abbildet. Die Ausstellungsbesucher können hier mit dem Smartphone Verlege-Orte in der Innenstadt anklicken und anschließend Bilder und einen Audiobeitrag zum jeweiligen Stolperstein abrufen. Historische Abbildungen der Wohnhäuser dieser Personen werden auf sechs bedruckten Wandfahnen dargestellt. Die Ausstellung wird bis zum 17.04.2016 ausgestellt.
Ort: 67574 Osthofen, Gedenkstätte KZ Osthofen
Ausstellung
Veranstaltet von:
Landeszentrale für politische Bildung RLP
Informationen bei:
Dr. Albrecht Gill
06242 / 910 826
E-Mail senden
In Kooperation mit:
Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V.