Sportelite unter dem Totenkopf? – der Sport in der SS

Vortrag/Vorlesung
27. März 2014
16:00 - 00:00 Uhr
Ort: Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945
Veranstalter: Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933–1945

Dr. Berno Bahro, Professur für Trainings- und Bewegungswissenschaft, Universität Potsdam

geeignet ab 16 Jahren

Vortrag mit Diskussion

Burgsaal der Wewelsburg

Im Mittelpunkt des Vortrages steht der grundlegende Wandel der Bedeutung des SS-Sports und der sportlichen wie sportpolitischen Ambitionen und Initiativen der SS im Vorfeld der Olympischen Spiele in Berlin. Mit dem Bekenntnis Hitlers zu den Spielen sann die selbsternannte Tat-Elite unter ihrem Reichsführer- SS Heinrich Himmler auf eine ihr angemessene Profilierung.

So sollten einerseits alle SS-Mitglieder sportliche Mindestleistungen erfüllen und andererseits einzelne SS-Spitzensportler als herausragende Vorbilder dienen. Entsprechend dieser Zielsetzung etablierte die SS-Führung ein System der Sportförderung. Es wird hinterfragt, inwiefern durch diese Maßnahmen ein weiterer Ausbau des Elitebewusstseins nach innen und eine Selbstdarstellung bzw. Legitimation des Elitestatus nach außen gelang.

Eintritt frei