Lesung und Autorinnengespräch mit Dr. Heike B. Görtemaker
Albert Speer gelang es nach Ende des Zweiten Weltkriegs, sich als unpolitischer und damit unschuldiger Architekt zu inszenieren. Seine Unwissenheit über die nationalsozialistischen Verbrechen nahmen ihm viele Deutsche bereitwillig ab. Dr. Heike B. Görtemaker zeigt in ihrem Buch »Hitlers Hofstaat« die persönlichen Netzwerke, die sich um Hitler am Obersalzberg bildeten. Hier arbeitete Speer nicht bloß als Architekt, er befand sich als Star dieses Hofstaats mitsamt seiner Familie in regelmäßiger Gesellschaft Hitlers.