Sonntagsöffnung in der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen

Führung/Exkursion
13. November 2022
11:00 - 17:00 Uhr
Ort: Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen, An der Gedenkstätte 1, 39638 Hansestadt Gardelegen
Veranstalter: Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen

Nächste Sonntagsöffnung in der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen am 13. November 2022

Begleiteter Rundgang durch die Dauerausstellung und anschließendem Blick auf das Außengelände – Öffnung des Dokumentationszentrums für das individuelle Besuchspublikum

Anlässlich des bundesweiten Volkstrauertages laden die Mitarbeitenden der Gedenkstätte Gardelegen bereits am kommenden Sonntag, 13. November 2022 von 11:00 bis 17:00 Uhr zur nächsten Sonntagsöffnung ein.
Um 11:00 Uhr beginnt vor dem Eingang des Dokumentationszentrums ein ca. 90-minütiger kostenfreier Rundgang mit Besichtigung der Dauerausstellung „Gardelegen1945. Das Massaker und seine Nachwirkungen“ und dem Außengelände. Da die Teilnahmeplätze begrenzt sind, werden alle Interessierten um eine vorherige Anmeldung bis spätestens Freitag, 11. November 2022 um 12:00 Uhr gebeten: entweder per Mail unter anmeldung-isenschnibbe@erinnern.org oder telefonisch unter 03907 – 775 908-12.
Am Nachmittag ist die Dauerausstellung im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte von 13:00 bis 17:00 Uhr für das individuelle Besuchspublikum geöffnet. Das Außengelände der Gedenkstätte ist ganztägig frei zugänglich.
Im Gebäude sind die pandemiebedingten Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Um vulnerable Besuchsgruppen und Mitarbeitende vor einer Corona-Infektion zu schützen, ist in den öffentlich begehbaren
Räumlichkeiten des Dokumentationszentrums ein medizinischer Mund- Nasen-Schutz zu tragen. Pandemiebedingt kann es beim Einlass ins Gebäude vorübergehend zu Wartezeiten kommen.
Die Gedenkstätte erinnert am historischen Tatort an das Massaker von Gardelegen am 13. April 1945. Bei diesem Gewaltverbrechen wurden kurz vor Kriegsende mehr als 1.000 Häftlinge aus den KZ-Komplexen Mittelbau und Neuengamme in der Isenschnibber Feldscheune ermordet. Es handelte sich europaweit um eines der größten nationalsozialistischen Todesmarschverbrechen. Auf Anordnung der US-amerikanischen Truppen, die den Tatort am 15. April 1945 entdeckten, errichtete die Bevölkerungder Stadt einen Ehrenfriedhof für die Ermordeten, der heute zum Gelände der Gedenkstätte gehört. Im September 2020 eröffneten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff das neue Dokumentationszentrum mit der Dauerausstellung.
Der Besuch der Gedenkstätte Gardelegen und der Eintritt ins Dokumentationszentrum sind kostenfrei. Freiwillige Spenden für die Bildungsarbeit der Gedenkstätte sind vor Ort gerne und dankbar willkommen. Weitere Vorab-Informationen für einen Besuch der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen gibt es direkt auf der Webseite der Gedenkstätte.

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