Die Mitarbeitenden der Gedenkstätte Gardelegen laden am Sonntag, den 08.09.2024, herzlich zur Sonntagsöffnung am Tag des offenen Denkmals 2024 ein. Von 11:00 bis 17:00 Uhr können Interessierte die Gedenkstätte besuchen.
Um 11:00 Uhr startet vor dem Eingang des Dokumentationszentrums ein etwa 90-minütiger, kostenfreier Rundgang über das historische Außengelände. Im Anschluss folgt eine Besichtigung der Dauerausstellung „Gardelegen 1945. Das Massaker und seine Nachwirkungen“ im Dokumentationszentrum.
Von 13:00 bis 17:00 Uhr ist das Dokumentationszentrum für individuelle Besucher zugänglich.
Die Gedenkstätte erinnert am historischen Tatort an das Massaker von Gardelegen am 13. April 1945. Bei diesem Gewaltverbrechen wurden kurz vor Kriegsende mehr als 1.000 Häftlinge aus den KZ-Komplexen Mittelbau und Neuengamme in der Isenschnibber Feldscheune ermordet. Es handelte sich europaweit um eines der größten nationalsozialistischen Todesmarschverbrechen kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Der Besuch der Gedenkstätte Gardelegen und der Eintritt ins Dokumentationszentrum sind kostenfrei.
Der begleitende Katalog zur Dauerausstellung ist am Informationstresen in den Sprachversionen Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch erhältlich. Das Außengelände der Gedenkstätte kann ganztägig besichtigt werden.
Freiwillige Spenden für die Bildungsarbeit der Gedenkstätte sind vor Ort gerne willkommen und werden dankbar entgegengenommen. Weitere Informationen für einen Besuch der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen finden Sie auf der Webseite der Gedenkstätte.
Für das beiliegende Foto gelten folgende Informationen: Blick in die Dauerausstellung „Gardelegen 1945. Das Massaker und seine Nachwirkungen“ der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen, Bildrechte: Andreas Matthes/ KOCMOC Exhibitions GmbH Leipzig