Das KZ Sachsenhausen war in den Jahren 1936 bis 1945 für mehr als 1.000 Sinti und Roma ein Ort von Terror, Misshandlung und Tod. „Rasseforscher“ führten an ihnen Untersuchungen durch, um ihre angebliche „Minderwertigkeit“ zu beweisen. Diese Begutachtungen, die für viele letztlich ein Todesurteil bedeuteten, fanden in den Baracken des Krankenreviers statt.