Filmvorführung und Gespräch mit den Filmemachern
Veranstaltung am 6. Juni 2016Begleitprogramm zur Ausstellung »Die Kunst des Boris Lurie«
Wo
Altbau 1. OG, Bildungsraum
Eintritt
frei
Anmeldung
Tel: +49 (0)30 25 993 488
Kontakt
Gesa Struve
Tel: +49 (0)30 259 93 517
Fax: +49 (0)30 259 93 513
g.struve@jmberlin.de
»Shoah & Pin-ups« erzählt von einem Tabubruch, den der New Yorker NO!-Artist Boris Lurie begeht. Er bringt in seiner Kunst zusammen, was nicht zusammen gehören darf: Die Vergasten und die Nackten, die Shoah und die Pin-ups. Keine perverse Kunst, sondern Ausdruck einer perversen Gesellschaft, findet Lurie, und spannt einen Bogen vom Holocaust zum Irak-Krieg. Dabei hätte er gerne Angenehmes gemalt so wie die Impressionisten. Aber etwas hat ihn immer daran gehindert. Diesem »Etwas« gilt die filmische Spurensuche. Im Anschluss an den Film gibt es die Möglichkeit, mit den Filmemachern Reinhild Dettmer-Finke und Matthias Reichelt ins Gespräch zu kommen.