Die TeilnehmerInnen werden mit der Bedeutung von Erinnerungskultur, -politik und -pädagogik vertraut gemacht. Weiter zeigt das Seminar auf, welche Prozesse eine gesellschaftliche
Aufarbeitung durchlaufen und durch wen diese initiiert und organisiert werden können. Ein Augenmerk liegt auf dem Zusammenspiel verschiedener gesellschaftlicher Sphären sowie
auf Trennlinien und neuen Konflikten. Das Training profitiert von dem vielfältigen Angebot, das eine Stadt wie Berlin hierfür zu bieten hat. In Exkursions-Form besuchen wir Orte und
Einrichtungen, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Vergangenheitsaufarbeitung und Erinnerungskultur in Deutschland auseinandersetzen. Am 8. Mai 2015, dem letzten Tag des
Seminars, jährt sich das Kriegsende in Deutschland zum 70. Mal und ergänzt damit das Seminar mit aktuellen Gedenkveranstaltungen.
Das Seminar richtet sich an internationale und nationale MultiplikatorInnen, die sich mit Vergangenheitsaufarbeitung und Erinnerungskultur auseinander setzen und sich Anregungen für ihre Arbeit wünschen.