Die Machtübergabe an die Nazis 1933 stellte für queere Menschen einen enormen Einschnitt in ihre Lebenssituationen dar. Auf die vorsichtige Hoffnung einer Liberalisierung in der Weimarer Republik folgte der Terror der Nationalsozialisten, die Verfolgung und Ermordung tausender queerer Menschen. Die Stigmatisierung und Diskriminierung hielt auch nach Kriegsende an und die Kriminalisierung männlicher Homosexualität fand erst in den 1990er Jahren ein Ende.
In dieser Fortbildung werden wir uns auf Verfolgungspolitiken der Nationalsozialisten, der Lebenssituation unterschiedlicher queerer Gruppen und die Kontinuitäten von Ausgrenzung und Verfolgung nach dem Kriegsende fokussieren. Dabei werden wir uns auch mit Biografien und den Lücken in der Forschung und Erinnerungskultur beschäftigen.
Refererierende: Ansgar Karnatz, Jona Diwiak (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 3,- Euro/Person vor Ort erhoben.
Anmeldung über das Online-Formular.