Eine Ausstellung über Menschen, die als Nachbarn in München lebten und die als Juden von 1933 bis 1945 von den Nationalsozialisten und ihren Helfern verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden. Einige von ihnen wurden im November 1938 nach der Pogromnacht ins KZ Dachau verschleppt. Ihre Schicksale sind heute zumeist unbekannt. In 20 Porträts erinnert die Ausstellung an Menschen jüdischer Herkunft, um sie vor dem Vergessen zu bewahren.
Nach dem Gedenkgottesdienst zum 75. Jahrestag der Novemberpogrome am 10.11. (Beginn 11 Uhr) führt der Künstler Wolfram P. Kastner in seine Ausstellung ein.