Am 17. September 2017 findet in Köln das nächste Regionaltreffen für Nachkommen von NS-Verfolgten statt. Dieses Mal wird es einen Workshop geben, der sich dem Schreiben über die eigene Geschichte widmet. Es werden digitale Werkzeuge vorgestellt und gemeinsam verschiedene Möglichkeiten erarbeitet, diese aufzuarbeiten und erlebbar zu machen. Ob für die eigenen Kinder und EnkelInnen oder für ein größeres Publikum. Der Workshop wird von der Journalistin, Bloggerin und Podcasterin Nora Hespers geleitet, die in ihrer Arbeit für TV, Hörfunk und Online klassische und digitale Medien miteinander verbindet. In ihrem Projekt Die Anachronistin arbeitet sie die Geschichte ihres Großvaters Theo Hespers auf, der als Widerstandskämpfer gegen die Nazis aus dem niederländischen Exil heraus gearbeitet hat.
Seit Anfang 2016 finden im Kölner Raum regelmäßig Regionaltreffen für die Nachkommen von NS-Verfolgten statt. Diese Veranstaltungen sollen den Auftakt zu regelmäßigen Vernetzungstreffen von Angehörigen der Folgegenerationen in der Region bilden. Der Bundesverband plant zudem die Initiierung von Regionalgruppen an weiteren Standorten, um gemeinsam die Interessen der Folgegenerationen zu vertreten. Bis zum Aufbau eines flächendeckenden Netzes von Regionalgruppen sind Betroffene aus anderen Regionen herzlich eingeladen, an den Treffen im Kölner Raum teilzunehmen.
Während der vergangenen Treffen fanden unter anderem Workshops zu folgenden Themen statt:
Bei Interesse an einer Teilnahme an der Veranstaltung in Köln oder am Aufbau einer Regionalgruppe an einem anderen Standort wenden Sie sich bitte an Thorsten Fehlberg unter 0221-179294-15 oder fehlberg@nsberatung.de.
Wir bedanken uns bei der Hans-Böckler-Stiftung für die freundliche Unterstützung.
In Kooperation mit der Synagogengemeinde Köln und dem Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma.