Sehr geehrte Damen und Herren,
zur Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit gehören die historischen Orte und ihre Hinterlassenschaften. Bei der Sicherung und Erforschung der Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts gewinnt die Archäologie zunehmend an Bedeutung. Wenn z. B. keine Baupläne und nur wenige schriftliche Dokumente von ehemaligen Konzentrationslagern bzw. Kriegsgefangenenlagern vorliegen, kann in der Kombination von archäologischen Methoden und historischen Quellen Geschichte der jüngsten Vergangenheit sichtbar gemacht werden.
Auch die ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger können bei der Sicherung von materiellen Hinterlassenschaften durch Flurbegehungen Unterstützung geben. Archäologische Fundstücke sind wichtige Elemente bei der musealen und museumspädagogischen Vermittlung an KZ -Gedenkstätten und in Museen.
An ausgewählten Beispielen aus dem Landkreis Ludwigslust -Parchim wird die Bedeutung der Archäologie, vor allem für die Forschung, für historische Ausstellungen und für die Rekonstruktion von regionaler Geschichte aufgezeigt.
Wir laden alle historisch Interessierten, Archäologen, Archivare, Ortschronisten, ehrenamtlichen Bodendenkmalpfleger und interessierte Schüler und Studenten am 1. Juli 2016 in die Stadthalle nach Ludwigslust ein.
Die Tagung des Vereins Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim e. V. findet in Kooperation mit der Abteilung Landesarchäologie des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Mecklenburg-Vorpommern statt.
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