Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin
Programm und Anmeldung zur Tagung inklusive Workshops
calendar.boell.de/de/event/rechtsextremismuspraevention-und-geschlecht-vielfaltmachtpaedagogik
„(R)echte Kerle“, „natürliche Weiblichkeit“, „Volksgemeinschaft“,
„Die Revolution beginnt im Bett“, „deutsch und heterosexuell“,
„Die Demokraten bringen uns den Volkstod“. Diese und andere
Slogans und Schlagworte rechter Kampagnen bzw. Äußerungen
machen deutlich, dass extrem rechte Ideologien und
Handlungsweisen oftmals stark geschlechtlich geprägt sind.
Umgekehrt verstellt ein geschlechterstereotyper Blick die
Wahrnehmung rechter Aktivitäten, Strategien und Dynamiken,
indem beispielsweise das Engagement rechter Frauen und Mädchen
unsichtbar wird oder in der Gleichsetzung von „Nazi = Mann“
männlichkeitsbezogene Hinwendungsfaktoren als selbstverständlich
gesetzt werden. Hinwendung zu rechten Lebenswelten aber auch
die Distanzierung von solchen Lebenswelten können viel mit
geschlechtsbezogenen Versprechungen zu tun haben.
Daher ist – ergänzend zu anderen Grundsätzen der Präventionsarbeit –
ein Bewusstsein rund um die Dimension Geschlecht in rechten
Lebenswelten ein notwendiger Aspekt präventiver pädagogischer
Ansätze. Die Abschlusstagung des dreijährigen Projektes
„Männlichkeiten und Rechtsextremismus“ von Dissens – Institut
für Bildung und Forschung e.V. - stellt die an der Praxis orientierten
Forschungsergebnisse zu Schnittstellen von Rechtsextremismus
und Geschlechterverhältnissen vor.
Veranstalter/innen:
Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V.
Heinrich-Böll-Stiftung
Hans-Böckler-Stiftung
Gefördert von:
Bundesprogramm TOLERANZ FÖRDERN KOMPETENZ STÄRKEN
des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Weitere Informationen zur Tagung: info@vielfaltmachtschule.de