Rassistische Stereotypen in der NS-Propagandafotografie

16. Januar 2018
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Stiftung Topographie des Terrors
Veranstalter: photoinstitut BonArtes, Topographie des Terrors

Die Propaganda des Nationalsozialismus zielte darauf, positive Werte zu vermitteln. Vor allem der Inszenierung des »arischen« Körpers maß sie besondere Bedeutung bei: Kraft als militärische Stärke, Schönheit als reproduktive Kategorie und Vollkommenheit im Sinn einer Balance von gesunder Lebensführung und Einklang mit der herrschenden Ideologie. Die Vermittlung vornehmlich schöner Bilder war dabei nicht nur eine Kategorie des Positiven, sondern sollte im Ausschluss alle negativen Erfahrungen von sozialen Problemen bis zur Vorbereitung des Holocaust überdecken.