Sehr geehrte Damen und Herren, die Einwanderung von knapp einer Viertelmillion Jüdinnen und Juden aus der Ex-UdSSR seit den 1990er Jahren und Tausenden Israelis in den letzten Jahren transformiert das Judentum in Deutschland fundamental. Dies hat direkte Auswirkungen auf Themen wie „Erinnerung an die Schoa“ und „jüdisches Erinnern heute“. Wie prallen unterschiedliche Erinnerungskulturen aufeinander bzw. inwiefern mischen sie sich? Wie verändert sich das Erinnern im Wechsel der Generationen und im Wandel von politischen Kontexten? Was ist die Rolle von (jüdischen) Erinnerungskulturen im Deutschland von heute, im Deutschland nach den Bundestagswahlen? Das Buch „Neues Judentum – altes Erinnern? Zeiträume des Gedenkens“ erschien 2017 beim Hentrich & Hentrich Verlag als erster Band der Schriftenreihe des jüdischen Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks. Es gibt mögliche Antworten auf diese Fragen, wirft weitere auf und sucht nach neuen Kontextualisierungen des Erinnerns. Es begrüßen Sie Dr. Anja Siegemund (Direktorin Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum), Jo Frank (Geschäftsführer Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk e. V.), Dr. Nora Pester (Hentrich & Hentrich Verlag) und Miki Hermer (Amadeu-Antonio-Stiftung, Projekt »Aktionswochen gegen Antisemitismus«). Es diskutieren die Herausgeber_innen des Bandes, Dmitrij Belkin, Lara Hensch und Eva Lezzi sowie die Autor_innen Alissa Maxmann (Kulturwissenschaftlerin, ELES-Stipendiatin), Hannah Peaceman (Philosophin, ELES-Alumna) und Oleg Pronitschew (Ethnologe, ELES-Alumnus) unter Moderation von Shelly Kupferberg. Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir Sie zu einem Umtrunk ein. | Aufgrund der besonderen Sicherheitssituation des Hauses bitten wir Sie, sich für die Veranstaltung per E-Mail anzumelden. Kontakt: presse@remove-this.centrumjudaicum.de Mit freundlichen Grüßen, Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum |
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