Bei dem Podiumsgespräch geht es nicht um einem historischen Vergleich der Zerstörung der Weimarer Republik ab 1930 und der Situation heute, sondern im Mittelpunkt steht – vor dem Hintergrund des Aufstiegs der NS-Bewegung in Deutschland und der Zerstörung der Demokratie 1933 – die Frage nach den aktuel- len Bedrohungen für die Demokratie in Deutschland und in der westlichen Welt.
Ist die Demokratie in Deutschland bedroht? Warum feiern rechts-populistische und rechtsextreme Bewegungen und Politiker in Europa und in der Welt Erfolge? Und was stärkt die Demokratie? Kann auch die aktuelle Gedenk- und Erinnerungskultur in Deutschland tatsächlich ein Ansatz sein, demokratiefeindliche und menschenverachtende Tendenzen zu bekämpfen?
Die vier Podiumsgäste werden aus ihrer Sicht darauf antworten und untereinander sowie mit dem Publikum diskutieren:
Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "2023: Vor 90 Jahren Machtübernahme der Nationalsozialisten in Tübingen".
Der Eintritt ist frei
Der Vortrag wird auch im Livestream auf dem Youtube-Kanal der Universitätsstadt Tübingen übertragen und aufgezeichnet.