In Griechenland wird die Erinnerung an die Besatzungszeit, Zwangsarbeit und Holocaust überlagert von der traumatischen Erfahrung des Bürgerkrieges (1946-1949). Erst nach Ende der Militärdiktatur in Griechenland 1974 ändert sich dies allmählich. In Deutschland gab es lange kein Interesse an einer Aufarbeitung der Kriegsverbrechen. Die Debatte um Reparationen für Kriegsschäden belastet bis heute die deutsch-griechischen Beziehungen.
Begrüßung:
Dr. Christine Glauning
Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit
Impulsvortrag und Moderation:
Dr. Kateřina Králová
Karls-Universität Prag
Podiumsgäste
Prof. Dr. Susanne Sophia Spiliotis
Universität Leipzig
Dr. Dr. Valentin Schneider
National Hellenic Research Foundation