„Paul Celan – Dichter ist, wer menschlich spricht“

25. Oktober 2016
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Kino Central Rosenthaler Straße 39, 2. Hinterhof 10178 Berlin
Veranstalter: Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"

Der Dokumentarfilm „Paul Celan – Dichter ist, wer menschlich spricht“

erzählt das Leben des jüdischen Lyrikers. Zeitlebens war Paul Celan

auf der Suche nach Heimat und Halt. 1920 im damals rumänischen

Czernowitz geboren, führte ihn sein Weg über Wien nach Paris, wo er

bis zu seinem Freitod 1970 lebte.

1942 erlebte er die Deportation und den Tod seiner Eltern durch die

NS-Herrschaft. Von 1942 bis 1944 musste Celan Zwangsarbeit in Lagern

in Rumänien leisten. Diese leidvollen Erfahrungen prägten sein Œuvre.

Immer wieder werden die Schrecken des Holocaust thematisiert, Celan  mahnt: „Nie wieder!“.

Erstmalig spricht der Sohn des Dichters, Eric Celan, vor der Kamera über seinen Vater und das von Krisen überschattete Leben der Familie.

Der Dokumentarfilm macht deutsch-jüdische Geschichte im 20. Jahrhundert erfahrbar. Er wurde von der Stiftung EVZ gefördert.

Der Regisseur Ullrich H. Kasten wird bei der Filmvorführung anwesend sein.


 Programm

▪ Begrüßung

Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung EVZ

▪ Filmvorführung

„Paul Celan – Dichter ist, wer menschlich spricht“

(D 2015, Regie: Ullrich H. Kasten, 52 Min.)

▪ Gespräch

Hans-Dieter Schütt, Co-Autor

Knut Elstermann, Filmjournalist (Moderation)

▪ Stehempfang