Orte und Wege – Menschen und Schicksale. Zwangsarbeit in Nordhessen während des Zweiten Weltkriegs

18. Mai 2014
11:30 - 00:00 Uhr
Ort: Gedenkstätte und Museum Trutzhain
Veranstalter: Gedenkstätte und Museum Trutzhain

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Ein Kriegsgefangenenlager, Munitions- und Sprengstoffwerke, ein Kohlerevier ein Arbeitserziehungslager - die Region Nordhessen war während des Zweiten Weltkriegs ein wichtiger Bestandteil der nationalsozialistischen Kriegs- und Rüstungswirtschaft und repräsentiert in besonderer Weise das System der NS- Zwangsarbeit. In einem gemeinsamen Projekt erinnern das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Stadtallendorf, das Hessische Braunkohle-Bergbaumuseum Borken, die Gedenkstätte Breitenau und die Gedenkstätte und Museum Trutzhain an vier authentischen Orten aus vier Perspektiven an den Zweiten Weltkrieg und den Einsatz Tausender ausländischer Arbeitskräfte.

Anlässlich des Internationalen Museumstags 2014 eröffnen wir am

18. Mai 2014 um 11:00 Uhr

die Sonderausstellung

„Orte und Wege – Menschen und Schicksale. Zwangsarbeit in Nordhessen während des Zweiten Weltkriegs“

In der Gedenkstätte und Museum Trutzhain wird gezeigt, wie die Verteilung Tausender Kriegsgefangener organisiert wurde und wie ihr  Arbeitsalltag aussah. Biografien und Aussagen ehemaliger Kriegsgefangener des STALAG Ziegenhain geben einen Hinweis darauf…

Programm: 18. Mai 2014

11:30 Uhr und 14:00 Uhr

                                   Filmvorführung:   Kriegsbeute Arbeit. Einsatz der

                                                                     Kriegsgefangenen in Hessen

15:00 Uhr                 Geländeführung: Vom Kriegsgefangenenlager STALAG

         IX A Ziegenhain zur Gemeinde Trutzhain