Anhand von originalen Exponaten aus der Polizeihistorischen Sammlung Sachsen und Leihgaben aus dem Militärhistorischen Museum der Bundeswehr sowie auf 17 Tafeln zeigt die Ausstellung ein Gesamtbild der Geschichte der Polizei im Nationalsozialismus. Nicht nur die Gestapo, sondern auch die Kriminalpolizei und die uniformierte Polizei verfolgten die politischen und weltanschaulichen Gegner des NS-Staats - zunächst im Innern des Deutschen Reiches und ab Kriegsbeginn 1939 auch in den von der Wehrmacht eroberten Gebieten. Im öffentlichen Bewusstsein ist diese Mittäterschaft noch kaum verankert.Die Ausstellung beleuchtet, wie aus Verbrechensbekämpfern Helfer des mörderischen Systems werden konnten und wie die Strukturen innerhalb der Polizei dazu beitrugen. Es wird aber auch gezeigt, wie man sich im Nachkriegsdeutschland dieser Vergangenheit stellte.Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministers des Inneren Markus Ulbig.
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