Handlungsspielräume in der NS-Gesellschaft
Die Jugendlichen lernen in diesem Programm unterschiedliche Menschen kennen:
Anne Frank versteckte sich ab 1942 in Amsterdam. Sie wurde in ihrem Versteck von Miep Gies zwei Jahre lang versorgt – bis das Versteck verraten wurde.
Otto Weidt beschäftigte in seiner Blindenwerkstatt hauptsächlich blinde und gehörlose Juden. Er versuchte, sie vor der Deportation zu schützen, und versteckte mehrere verfolgte Menschen.
Der zweite Tag des Programms beschäftigt sich mit den Tätern: Im Haus der Wannsee-Konferenz kamen hochrangige Vertreter des nationalsozialistischen Staates zusammen, um die „Endlösung der Judenfrage“ zu planen.
Am dritten Tag geht es um die „ganz normalen Deutschen“ – wie verhielten sie sich in der „Gesellschaft des Holocaust?“ Die Jugendlichen loten an konkreten Beispielen die Handlungsmöglichkeiten aus und überlegen, was diese Erkenntnisse für ihr Leben heute bedeuten.
Termine
23., 24., 25.05.2016
ab Klasse 9 / ab 14 Jahren
2. Tag, 4 Stunden:
Haus der Wannsee-Konferenz