Deutsche und internationale Zeitgeschichte spiegelt sich in Nürnberg an vielen Orten wider. Das elf Quadratkilometer umfassende ehemalige Reichsparteitagsgelände gilt als größtes erhaltenes Flächendenkmal der NS-Zeit. Im Saal 600 des Nürnberger Justizpalastes fanden die alliierten Prozesse gegen die NS-Täter und -Organisationen statt, heute gilt er als Geburtsort des internationalen Völkerstrafrechtes.
Eine besondere Herausforderung stellt die notwendige bauliche Sicherung der Zeppelintribüne mit Zeppelinfeld auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände dar. Hier mussten in den letzten Jahren aus Sicherheitsgründen bereits Flächen abgesperrt und damit der Öffentlichkeit entzogen werden. Mit dem Erhalt und der Vertiefung der dortigen Bildungsarbeit möchte Nürnberg die Basis für eine zukunftsgerichtete Erinnerungskultur auch für die kommenden Generationen gewährleisten.
Dies stellen dar:
Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg
Dr. Markus Söder, MdL, Bayerischer Staatsminister der Finanzen für Landesentwicklung und Heimat
Prof. Dr. Eckart Conze, Philipps-Universität Marburg
Prof. Philippe Sands, QC, University College London
Einlass nur nach Anmeldung bis zum 10.03.2017 unter michaela.wolf@stadt.nuernberg.deoderunter 0911–231 3452.
Ort: Bayerische Vertretung, Behrenstraße 21/22, 10117 Berlin.
Veranstalter: Stadt Nürnberg