Die Forschung zur NS-Verfolgung von Roma weist viele „weiße Flecken“ auf. Das ist eine Erkenntnis des Kolloquiums über die Vernichtung von Roma in Mittel- und Osteuropa, das die Stiftung EVZ zusammen mit Partnern 2013 ausrichtete. Viele Fragen zu der Vernichtung der Roma, Fragen der Lokalisierung der Gräber des Roma-Genozids, ihr heutiger Zustand sowie dezentrale Erinnerungsorte wurden gestellt. Die Stiftung EVZ lädt Vertreter von zwei geförderten Projekten nach Berlin ein, die die NS-Verfolgung von Roma in Rumänien und in der Ukraine untersuchen. Yahad - In Unum und das Ukrainische Zentrum für Holocaustforschung präsentieren ihre Projektansätze und werden diese mit einem Roma-Vertreter diskutieren. Die identitätsstiftende Wirkung dieser Projekte für die Roma-Communities in den jeweiligen Ländern wird debattiert.