NS-Verbrechen an Kriegsgefangenen vor Gericht

24. Oktober 2019
19:00 - 00:00 Uhr
Ort: Memorium Nürnberger Prozesse, Saal 600 Bärenschanzstr. 72, 90429 Nürnberg
Veranstalter: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Dr. Heike Krösche, Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz

Jens Nagel, Leiter der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain

Moderation: Dr. Alexa Stiller, Historisches Institut Universität Bern

1934 ratifiziert das Deutsche Reich das "Genfer Abkommen über die Behandlung der Kriegsgefangenen" und verpflichtet sich damit, Kriegsgefangene gemäß der völkerrechtlichen Vereinbarungen zu behandeln. Im Nürnberger Prozess sowie in den Nachfolgeprozessen, insbesondere dem Prozess gegen das Oberkommando der Wehrmacht ("OKW-Prozess"), spielte die unmenschliche, völkerrechtswidrige Behandlung von Kriegsgefangenen eine große Rolle und führte im Fall von Fritz Sauckel, dem Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz, zum Todesurteil.

Zu Beginn geben Jens Nagel und Dr. Heike Krösche kurze Impulse zu den Ermittlungen der sowjetischen Besatzungsmacht zur Behandlung sowjetischer Kriegsgefangener im Umfeld des Nürnberger Prozesses 1945/46 sowie zur Verteidigung zentraler Angeklagter im OKW-Prozess. Alexa Stiller moderiert das anschließende Gespräch.

Eine Anmeldung wird empfohlen, nur so können wir Ihnen einen Sitzplatz garantieren. Unter (0911) 231 - 75 38 oder

dokumentationszentrum@remove-this.stadt.nuernberg.de

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Memorium Nürnberger Prozesse