NS-Psychiatrie in der Pfalz bedeutet: Zwangssterilisation von PatientInnen psychiatrischer Kliniken, staatlich organisierter Krankenmord, Deportation und Ermordung „unerwünschter“ PatientInnengruppen und Sterben in der Anstalt durch bewusst herbeigeführte Mangelernährung. Die Ausstellung informiert über die Hintergründe dieser Vorgänge und zeigt die Menschen hinter den Opferzahlen. Ihr Schwerpunkt liegt auf der ehemalige „Heil- und Pflegeanstalt Klingenmünster“. Weiterhin wird auch der Umgang mit diesem Teil der Geschichte nach 1945 beleuchtet.
Zur Eröffnung der Ausstellung am 01.03. wird der Chefarzt Dr. Michael Brünger, Vorsitzender des Ausschusses für die Gedenkarbeit am Pfalzklinikum, eine kurze Einführung in das Thema geben.