Ich klage an
Spielfilm, 1941 (s/w, 117 min)
Regie: Wolfgang Liebeneiner
Uraufführung: 28. August 1941 in Berlin
Einführung: Dr. Ingo Loose, Berlin
Der in enger Zusammenarbeit mit dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda entstandene Film sollte durch sein Plädoyer für die Sterbehilfe die staatlich betriebene„Euthanasie“ unterstützen. Die Frau des Mediziners Dr. Heyter krankt unheilbar an Multipler Sklerose und bittet zunächst ihren Hausarzt Dr. Lang, ihrem Leiden ein vorzeitiges Ende zu setzen.Letzten Endes verabreicht ihr Mann ihr das Gift. Im anschließenden Prozess stehen sich Heyt und Lang zunächst als Gegner gegenüber, dann ändert Lang seinen Standpunkt.
Topographie des Terrors | Auditorium | Niederkirchnerstraße 8 | Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei.