Nicht nur die "Schindler-Juden" spielten Fußball

29. Juli 2015
Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
Veranstalter: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum

Von Arbeitersportlern, Muskeljuden und Bundisten. Die Blüte des jüdischen Sports in Polen vor der Shoah.


Vorträge, Bilder und Diskussionen.

Der Beitrag des jüdischen Sports in Polen zur universalen Kulturentwicklung im Sport

Vor der Shoa bildete der jüdische Sport in Polen die stärkste Säule der weltweiten jüdischen Sportbewegung und auch der organisierten Makkabi-Bewegung. Die Sozialstruktur der 3,2 Millionen Juden in Polen war stark von Arbeitern und Unterschichten geprägt. Deshalb spielten in der jüdischen Sportbewegung Fragen der gesellschaftlichen Emanzipation eine große Rolle, so etwa die Mitwirkung des Sports bei der Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit oder die Stellung der Frauen im Sport.

In einem Symposium soll anlässlich der Europäischen Makkabi-Spiele in Berlin an diese zukunftsträchtige Perspektive einer durch deutsche Nationalsozialisten vernichteten Kulturbewegung erinnert werden.

Teilnehmer:

Prof. Dr. Diethelm Blecking (Freiburg)

Maciej Belda (Krakau)

Thomas Urban (Madrid)