Klaus Hillenbrand liest aus seinem Buch „Nicht mit uns – Das Leben von Leonie und Walter Frankenstein“
Walter Frankenstein berichtet über seine Erfahrungen in der Illegalität
Moderation: Barbara Schieb
Leonie Rosner und Walter Frankenstein sind noch nicht volljährig und kennen sich gerade ein Jahr, als sie 1942 beschließen, zusammenzubleiben. Sie leben in Berlin, müssen Zwangsarbeit leisten und wissen, dass sie sich niemals in die Deportationszüge „in den Osten“ einreihen lassen werden. Leonie und Walter Frankenstein flüchten Ende Februar 1943 mit ihrem sechs Wochen alten Sohn Uri in die Illegalität. Es gelingt ihnen, sich mehr als zwei Jahre verborgen zu halten. Bei Kriegsende ist Uri gut 2 Jahre und ihr zweiter Sohn Michael sieben Monate alt.
Der Journalist Klaus Hillenbrand hat diese Geschichte in enger Abstimmung mit Leonie und Walter Frankenstein aufgezeichnet. Sein Buch „Nicht mit uns – Das Leben von Leonie und Walter Frankenstein“ ist im Jüdischen Verlag im Suhrkamp Verlag erschienen (251 Seiten, 19,80 €, ISBN: 978-3-633-54232-1).
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Der Eintritt ist frei.