Neue Anfänge nach 1945?
Wie die Landeskirchen Nordelbiens mit ihrer NS-Vergangenheit umgingen Donnerstag, 13. Januar 2022, 18 Uhr
Als Livestream unter www.gdw-berlin.de/livestream
Eine Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich.
Die von der Evangelischen Akademie der Nordkirche verantwortete Wanderausstellung dokumentiert die kirchliche Unterstützung in Norddeutschland für NS-Verbrecher in der jungen Bundesrepublik ebenso wie den langen Weg zur Auseinandersetzung der evangelischen Kirchen mit eigener Schuld in der NS-Zeit und danach. Sie geht unter anderem der Frage nach, inwieweit die national-protestantische Mentalität, die die Hinwendung zum Nationalsozialismus gefördert hatte, auch nach 1945 wirkmächtig blieb. Im Vordergrund stehen konkrete Fälle aus den früheren nordelbischen Landeskirchen und einzelnen Gemeinden.
Zur Eröffnung der Ausstellung sprechen:
Begrüßung
Prof. Dr. Johannes Tuchel, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Grußwort
Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche)
„Neue Anfänge nach 1945? Wie die Landeskirchen Nordelbiens mit ihrer NS-Vergangenheit umgingen“
Dr. Stephan Linck, Studienleiter für Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit der Evangelischen Akademie der Nordkirche
Zur Entstehung und zum Konzept der Ausstellung
Prof. Dr. Stefanie Endlich
Kuratorin der Ausstellung gemeinsam mit Monica Geyler-von Bernus und Beate Rossié