Drei Veranstaltungen im Geschichtssommer am Informationsort Schwerbelastungskörper beschäftigen sich mit der nationalsozialistischen Stadtplanung und den Verbrechen, die in dessen Kontext begangen wurden.
Für die Umgestaltung der Reichshauptstadt Berlin waren Abrisse und Neubauten bisher unbekannten Ausmaßes geplant. Der Schwerbelastungskörper sollte die Tragfähigkeit des Bodens testen. Er ist somit nicht nur ein einmaliges Bauwerk, sondern zudem eines der wenigen noch heute sichtbaren Relikte dieser Planungen. Auf unserem Stadtspaziergang betten wir die monumentalen Dimensionen der Planungen in ihren stadtgeschichtlichen Kontext ein und thematisieren die Zwangsarbeit ebenso wie die Deportation Berliner Juden.
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