Die Debatte um angemessene Formen des Gedenkens – insbesondere in der Frage der sogenannten »Täterorte «, an denen die gefährliche Faszination des Nationalsozialismus didaktisch behutsam vermittelt werden kann – und die sich wandelnden Zielgruppen stehen im Zentrum der Gedenkstättentagung im Februar 2012 in der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte in Bad Malente.
Dabei wollen wir einen besonderen Fokus auf junge Menschen als BesucherInnen, aber auch als MitgestalterInnen von Gedenken richten. Für welche Art von kollektivem Gedenken können – und wollen – sie Verantwortung übernehmen? Was heißt das für Formen und Inhalte, die gesellschaftliche Erinnerung nicht der Beliebigkeit preisgeben? Und welche Anforderungen ergeben sich daraus für die Politik?
Die Gedenkstättentagungen sind Orte der Debatte und des Erfahrungsaustausches von HistorikerInnen und anderen AkteurInnen aus Gedenkstätten, Schule, Wissenschaft, Politik und Verbänden.