Menschliches Versagen

21. März 2013
18:30 - 00:00 Uhr
Ort: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Veranstalter: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Regisseur Michael Verhoeven rekonstruiert in seinem

Film „Menschliches Versagen“ den Verbleib von Hab

und Gut der jüdischen Bevölkerung 1933 bis 1945 und

zeichnet damit einen gewaltigen Raubzug nach, der dem

NS-Regime über acht Milliarden Reichsmark einbrachte.

Neben Historikern kommen betroffene Familien und

Zeitzeugen zu Wort, die auf eindringliche Weise die wirtschaftlichen

und persönlichen Auswüchse der bürokratischen

Stigmatisierung und der gezielten Ausbeutung

schildern. Dabei steht vor allem die rege Beteiligung und

Bereicherung des deutschen Volkes an den Enteignungen

sogenannten nichtarischen Eigentums im Fokus. Nicht

selten waren es Nachbarn, die von den Versteigerungen

des Besitzes jüdischer Familien profitierten und sich am

Elend der Juden bereicherten.

Regisseur Michael Verhoeven stellt sich nach der

Filmvorführung den Fragen des Publikums.