DIE AUSEINANDERSETZUNG
mit den Verbrechen des Nationalsozialismus prägt das deutsche kollektive Gedächtnis. Sie wandelte sich seit 1945 immer wieder. Derweil wurde Deutschland zum Einwanderungsland – heute hat rund die Hälfte der Stuttgarter Bevölkerung Wurzeln in anderen Ländern. Die Communities der Eingewanderten pflegen ihre eigenen identitätsstiftenden kollektiven Erzählungen, geprägt von den in ihren Heimatländern begangenen NS-Verbrechen, aber auch von länderspezifischen Traumata.
Wie werden die verschiedenen kollektiven Erzählungen persönlich erlebt?
Welche Bedeutung haben sie für das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft?
Kann sich aus den unterschiedlichen Erfahrungen ein gemeinsames Verständnis von Menschenrechten und Demokratie entwickeln?
Interkultureller Dialog
mit Anna Ioannidou (Rechtsanwältin),
Odile Néri-Kaiser (Erzählerin),
Gari Pavkovic (Integrationsbeauftragter der Landeshauptstadt Stuttgart),
Anna Picardi,(Lehrerin) und Harald Stingele (Erwachsenenbildner).
Veranstaltungsort: Theater tri-bühne,
Eberhardstr. 61a, 70173 Stuttgart
Anmeldung erforderlich über besucherdienst@hdgbw.de
oder Tel: 0711-2123989