Wie erinnern sich Angehörige der nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“ an die Zeit des „Dritten Reichs“? Wie blicken sie heute auf ihr damaliges Denken und Handeln zurück? Über 10 Jahre lang führte der Dokumentarfilmer Luke Holland Interviews mit hochbetagten Menschen, die den Nationalsozialismus als Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erlebten und mitgestalteten. In „Final Account“ verarbeitete er diese Interviews zu einem eindringlichen Generationenporträt.
Im Anschluss fragt ein Podiumsgespräch nach dem persönlichen und gesellschaftlichen Erbe, das uns diese Generation hinterlassen hat.
Teilnehmer*innen: Maria Bostelmann und Stefanie Taschinski, die sich mit ihrer Familiengeschichte im Nationalsozialismus beschäftigen, sowie Dr. Oliver von Wrochem, der sich seit vielen Jahren mit nationalsozialistischer Täterschaft und ihren Nachwirkungen befasst.
Moderation: Cornelia Siebeck
Eine Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und dem Abaton Kino
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Freikarten gibt es an der Abendkasse. Eine Reservierung ist per Mail unter office@abaton.de möglich.