Veranstaltung zur Erinnerung an die Bücherverbrennung in Kassel
vor 80 Jahren am 19. Mai 1933 auf dem Friedrichsplatz
Es war am Abend des 19.Mai 1933 als SA- und SS-Kolonnen auf den Kasseler Friedrichsplatz aufmarschierten
um unter dem Motto ‚Ungeist auf den Scheiterhaufen’ in aller Öffentlichkeit Bücher der vom NS-Regime
verbotenen Autoren zu verbrennen.
Bereits in den Tagen davor hatten Schüler und Studenten, die als ‚undeutsch’ deklarierten Bücher aus den
Kasseler Leihbüchereien und Buchhandlungen ausgesondert und zum Friedrichsplatz gekarrt.
Bei reger Anteilnahme einer großen Menschenmenge wurde dort ein Scheiterhaufen aus den tausenden Bänden
dieser „intellektuellen Giftstoffe“ errichtet . Unter den Klängen einer SA-Kapelle wurde dieser dann in Brand gesteckt.
Die Tageszeitungen berichteten in überschwänglichen Worten von diesem Ereignis!
80 Jahre danach wollen wir am Ort des Geschehens mit Texten verfemter Autoren an diese Ereignisse erinnern