Atemlos und unmissverständlich sticht einer der letzten Sätze des Malers Felix Nussbaum in unsere Gegenwart und in alle Zukunft:
"Wenn ich untergehe, lasst meine Bilder nicht sterben!"
Felix Nussbaum und seine Frau, die aus Warschau stammende polnisch-jüdische Malerin Felka Platek, wurden nach Jahren der Flucht, Demütigung und Verfolgung aus ihrem letzten Versteck in Brüssel 1944 nach Auschwitz deportiert: Dort verliert sich ihre Spur.
Die Ausstellung des Internationalen Auschwitz Komitees zum 71. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz und zum 11. Internationalen Holocaust-Gedenktag nähert sich ihrer Lebensgeschichten an, so wie es die polnische Schülerin Joanna Durkacz beim Betrachten ihres Werkes formuliert hat: "Die ganze Welt soll von diesen beiden Menschen und ihren Bildern wissen."
Die Ausstellung zeigt das Internationalen Auschwitz Komitee in Kooperation mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, dem Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau und der Internationalen Jugendbildungsstätte in Oświęcim / Auschwitz .
PROGRAMM:
Prof. Dr. Johannes Tuchel, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Marian Turski, Auschwitz-Überlebender
Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung EVZ
Sebastian Techen, Auszubildender der Volkswagen AG
Klaus Staeck, Grafiker
Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des Internationales Auschwitz Komitee
Anmeldung erbeten unter:
Telefon: (030) 26 39 26 81
E-Mail: kontakt(at)auschwitz.info