Künstlerische Erfahrungen von Flucht, Fremdheit und Exil stehen im Mittelpunkt einer Langen Nacht, die einen Bogen von der Emigration in der Zeit des Nationalsozialismus bis zur Gegenwart spannt. Der Abend bildet den Auftakt zu den ersten „Tagen des Exils“ in Berlin.
Eintritt frei
18 Uhr
Begrüßung
Eröffnung: Rede zum Exil
18.45 Uhr
Exil als Signatur des 20. und 21. Jahrhunderts?
19.40 Uhr
Die Tage des Exils Berlin – eine Einladung
19.45 Uhr
Pause
20.10 Uhr
Verleihung des Exile Visual Arts Award
20.30 Uhr
Lyrik und Prosa aus dem Exil der Gegenwart
21.15 Uhr
Pause
21.30 Uhr
Work in Progress: Das geplante Exilmuseum in Berlin
21.45 Uhr
Nachrichten aus dem Exil. Texte zu Kunst und Exil aus den Archiven der Akademie der Künste 1933 bis 1945
Die Biografien von Künstler:innen, die während des Nationalsozialismus fliehen mussten, sind geprägt von Verfolgung und Abschied, von existenziellen Sorgen, von Ort- und Sprachlosigkeit angesichts des abrupten Verlustes ihrer vertrauten Kulturräume, ihrer Arbeit und ihres gewohnten Lebens. Welche Ängste haben sie, und welche Erfahrungen machen sie auf der Fluchtund in den Exilländern? Wie treten sie in Kontakt zueinander? Gelingt künstlerisches Schaffen in der Fremde? Bibiana Beglau und Peter Jordan lesen aus Briefen, Werken und Tagebuchaufzeichnungen von Künstler:innen im Exil, deren Archive sich in der Akademie der Künste, Berlin befinden.
18 – 24 Uhr
Präsentationen