FILMFORFÜHRUNG mit einer Einführung von Imme Klages M.A.
78 Min., jiddisch und polnisch, mit deutschen Untertiteln
Regie: Herbert B. Fredersdorf, Marek Goldstein
Drehbuch: Karl Georg Külb, Israel Beker; Vorlage: Israel Beker
Im Sommer 1947 entstand der Spiel- und Dokumentarszenen zu einer Handlung verknüpfende deutsche Film LANG IST DER WEG auf Polnisch, Jiddisch und Deutsch. Gedreht wurde er an Originalschauplätzen im DP-Lager Föhrenwald. Er befasst sich am Beispiel des Schicksals der polnisch-jüdischen Familie Jelin mit der Situation der auf ihre lange Zeit verwehrte Auswanderung hoffenden und wartenden jüdischen Displaced Persons im Nachkriegsdeutschland.
Imme Klages M.A., Jahrgang 1981, studierte Medienwissenschaften in Bochum und Lissabon. An der Ruhr-Universität promoviert sie über ein filmhistorisches Thema und recherchierte dafür an der Margaret Herrick Library in Los Angeles. Nach ihrer Assistenz im Bereich der Produktionsleitung der RuhrTriennale unter Gérard Mortier übernahm sie in 2007 die Leitung des Internationalen Videofestivals Bochum, das Videokünstler aus der ganzen Welt in Bochum präsentiert. An der Goethe-Universität Frankfurt ist sie die Ansprechpartnerin für die hFMA und deren Veranstaltungen.
Eine Kooperation des Pädagogischen Zentrums Frankfurt mit dem International Tracing Service, Bad Arolsen und der Bildungsstätte Anne Frank
Begleitveranstaltung zur Ausstellung des International Tracing Service in der Bildungsstätte Anne Frank »›Wohin sollten wir nach der Befreiung?‹ Zwischenstationen: Displaced Persons nach 1945«