Lässt sich die Shoah vergegenwärtigen? Aktuelle Positionsbestimmungen

Diskussion/Gespräch
1. Februar 2017
18:00 - 20:00 Uhr
Ort: Universität Hamburg, Hörsaal E, Von-Melle-Park 6, 20146 Hamburg
Veranstalter: Graduiertenkolleg „Vergegenwärtigungen. Repräsentationen der Shoah in komparatistischer Perspektive“ | KZ-Gedenkstätte Ne

Seit Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgt eine künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der massenhaften Verfolgung, Deportation und Ermordung der europäischen Juden und Jüdinnen durch das nationalsozialistische Regime. Versuche der Annäherung an diese Verbrechen sehen sich nicht nur mit ethischen und moralischen Fragen konfrontiert, sondern auch mit dem Problem der vermeintlichen Unmöglichkeit, überhaupt eine angemessene Darstellungsform finden zu können. Diese Aporie hat eine Vielfalt an Praktiken der Aneignung und Vergegenwärtigung der Shoah nach sich gezogen, die es aufzudecken und zu hinterfragen gilt. In der Podiumsdiskussion wird der Frage nachgegangen, zu welchen (trans-)nationalen, medienübergreifenden und (post-)memorialen Formen der Repräsentation der Shoah die politischen Umbrüche von 1989  geführt haben und wie sich diese kennzeichnen und bewerten lassen. Das Podiumsgespräch ist Teil der Ringvorlesung: „Vergegenwärtigungen. Aneignungen der Shoah in Kunst und Wissenschaft“ an der Universität Hamburg.

Veranstalter: Graduiertenkolleg „Vergegenwärtigungen. Repräsentationen der Shoah in komparatistischer Perspektive“, in Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Weitere Informationen unter www.aww.uni-hamburg.de/vergegenwaertigungen