Die aktuelle Flüchtlingskrise stellt Europa vor große Herausforderungen. Es gibt keine konsensfähige europäische Asylpolitik und in Deutschland konkurriert rechtspopulistisches Ressentiment mit einer moralisch und humanitär begründeten Willkommenshaltung. Die unterschiedlichen politischen Antworten der einzelnen Staaten und Gesellschaften auf die derzeitigen Migrationsströme sind beeinflusst von den jeweils spezifischen historischen Erfahrungen der Weltkriege, der Massenvernichtung der europäischen Juden, des Kolonialismus und den politischen Verwerfungen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion.
Die Bedeutung der Vergangenheit für das gegenwärtige Agieren der europäischen Staaten angesichts der aktuellen Flucht- und Migrationsbewegungen in die EU will das Jüdische Museum Berlin mit internationalen Gästen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Polen diskutieren.
Mit: Dan Diner, Adam Michnik, Dietmar Herz, Étienne François und Hans Kundnani
Wo
Glashof EG
Eintritt
frei
Anmeldung
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Kontakt
Sithara Weeratunga
Tel: +49 (0)30 259 93 491
Fax: +49 (0)30 259 93 513