Propagandakompanien (PK) waren in der Wehrmacht eine eigenständige Truppengattung. Die PK-Fotografen der Wehrmacht waren als Soldaten fest in die militärischen Strukturen eingegliedert – in unmittelbaren Kampfhandlungen war die Kamera gegen die Waffe einzutauschen. Im Gespräch möchten wir Wandel und Anforderungen der Kriegsfotografie seit dem Zweiten Weltkrieg in den Blick nehmen: Wie hat sich die Arbeit der Bildberichterstatter in Krisen- und Kriegsgebieten verändert? Wie sehen ihre Arbeitsbedingungen aus? Wie wird die fotografische Berichterstattung organisiert, in welche Strukturen ist sie eingebettet? Wer sind die Auftraggeber?
Begrüßung:
Dr. Jörg Morré, Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst
Im Gespräch:
Thomas Rassloff, freier Fotograf, dokumentiert aktuelle Konflikte und Kriegsgebiet u.a. in Afghanistan, im Irak, in Syrien, Israel und Gaza
N.N., Kriegsberichterstatter
Alexander Zöller (Moderation, angefragt), Filmhistoriker und Student der Archiv- und Informationswissenschaft an der Fachhochschule Potsdam