Gedenkveranstaltung anlässlich des 74. Jahrestages
des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion
Ansprache und Kranzniederlegung an den Massengräbern
auf dem ehem. Lagerfriedhof, Bevener Str.
Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941
begann ein neuartiger Weltanschauungs- und Vernichtungskrieg.
Den sowjetischen Kriegsgefangenen
wurden jegliche Rechte der Genfer Konventionen
abgesprochen.
Tausende starben an den erbarmungslosen
und völkerrechtswidrigen Verhältnissen. Aktuell
sind 4.697 sowjetische Kriegsgefangene namentlich
bekannt, die im Stalag X B umgekommen und anonym
verscharrt wurden.
Vermutlich ruhen in den Massengräbern deutlich mehr.
Seit 2011 werden in einem Erinnerungsprojekt von
Jugendlichen die Namen der sowjetischen Toten auf
in Tontafeln graviert, die in einem Gedenkbereich des
Friedhofes gezeigt werden.