Kein Land, nirgends?
Flucht aus Deutschland, Flucht nach Deutschland – 1933-1945 und heute
Buchpräsentation, Lesung, Gespräch
aus der Reihe "Schreiben über Exil"
Zu Gast: Prof. Dr. Aleida Assmann (Kultur- und Literaturwissenschaftlerin), Harald Roth (Herausgeber) und Sajjad Jahan Fard (Autor)
Moderation: Nadine Kreuzahler
Aus Aleida Assmanns Einleitung zum Buch: „‘Kein Land, nirgends?‘ ist ein Lesebuch der besonderen Art. Es besteht aus kürzeren und längeren Texten, die einerseits das Kapitel Flucht im Nationalsozialismus von 1933-1945 beschreiben und andererseits Fluchtgeschichten der Gegenwart nach 2000 als ein aktuelles und anhaltendes Geschehen präsentieren. Es ist das Anliegen des Buches, die Flucht-Geschichten aus der Perspektive der Betroffenen zu schildern und dabei ihre konkreten Erfahrungen und Emotionen in den Mittelpunkt zu rücken. Mit jedem Text teilt sich den Leser*innen mit, wie isoliert und von aller Welt verlassen sich die Flüchtenden fühlen.“
"Kein Land, nirgends?" erschien 2022 im Dietz Verlag, hrsg. von Harald Roth; mit Beiträgen von Wolfgang Benz, Heinrich Bedford-Strohm, Gerald Knaus, Michael Brenner, Ilija Trojanow, Ingo Schulze, Markus M. Beeko, Farhad Alsilo, der als 12-Jähriger den IS-Terror überlebte, Fisseha Mebrahtu, der 17-jährigen Schülerin Leen Alcheikh, dem ukrainischen Journalisten Aleksei Bobrovnikov, Mascha Kaléko, Joseph Roth, Stefanie Zweig, Georg Stefan Troller, Saul Friedländer und anderen.
Einlass eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn mit der Möglichkeit, das Haus zu besichtigen.
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins "Gegen Vergessen – für Demokratie"