KANN MAN DIE BEUTE NICHT EINFACH ZURÜCKGEBEN? – „BEUTEKUNST“, EIN UNGELÖSTES PROBLEM

30. November 2015
18:00 - 00:00 Uhr
Ort: Martin-Gropius-Bau Berlin
Veranstalter: Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst

GESPRÄCHam Montag, 30. November 2015 | 18 UhrKANN MAN DIE BEUTE NICHT EINFACH ZURÜCKGEBEN? – „BEUTEKUNST“, EIN UNGELÖSTES PROBLEM

Mit dem deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion ging der Abtransport von Kunstwerken und Dokumenten einher. Auch die Rote Armee transportierte Kunst- und Archivbestände aus Deutschland ab. Heute stellt diese „Beutekunst“ ein Problem in den deutsch-russischen Beziehungen dar. Nachdem Russland 1998 die „Beutekunst“ per Gesetz in Staatseigentum überführte, sind die Fronten verhärtet. Was sind die jeweiligen politischen und juristischen Positionen? Kann es aufgrund der emotionalen Aufladung des Themas überhaupt eine Übereinkunft geben? Archivare, Historiker und Museumsfachleute diskutieren.

Begrüßung:

Dr. Jörg Morré

Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst


Einführung und Moderation:

Prof. Dr. Matthias Wemhoff

Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin

Im Gespräch mit:

Dr. Michael Hollmann

Präsident des Bundesarchivs

Wladimir P. Tarasov

stellvertretender Leiter der Föderalen Archivagentur der Russischen Föderation

Dr. Britta Kaiser-Schuster

Projektleiterin Deutsch-Russischer Museumsdialog bei der Kulturstiftung der Länder