Von 1952 bis 1981 organisierte die rechts-revisionistische „Kameradschaftshilfe ehemaliger Internierter und der Entnazifizierungsgeschädigten e.V.“ im heutigen Schwalm- Eder Kreis so genannte „Interniertentreffen“ mit bis zu 6000 Teilnehmern. Auf diesen erinnerten sie an das „Unrecht“ der Entnazifizierung. Anziehungspunkt war dabei immer wieder der Waldfriedhof bei Trutzhain, auf welchem Tote der Internierungslager Ziegenhain und Schwarzenborn beerdigt liegen.
Der Historiker Arne Jost hat in seiner Masterarbeit diese „Interniertentreffen“ untersucht und wird in seinem Vortrag seine Forschungsergebnisse vorstellen.