Jüdisches Leben in Frankfurt

15. April 2012
07:30 - 20:30 Uhr
Ort: Abfahrt: Bremer Platz
Veranstalter: Volkshochschule Münster

Jeder 100. Frankfurter ist jüdischer Herkunft schätzt das "Journal Frankfurt" und damit zählt Frankfurt zur drittgrößten jüdischen Gemeinde Deutschlands. Das Jüdische Museum der Stadt Frankfurt am Main und seine Dependance Museum Judengasse am Börneplatz, zeigen die historische Entwicklung und die religiöse Kultur der jüdischen Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Das Wechselverhältnis zwischen Juden in Deutschland und ihrer Umwelt wird hier am lokalen Beispiel exemplarisch nachgezeichnet.

Im Jüdischen Museum Frankfurt erwartet Sie eine Führung durch die Sonderausstellung "BILD dir dein Volk! Axel Springer und die Juden". Axel Springer (1912-1985) war der größte deutsche Medienunternehmer der Nachkriegsgeschichte. Fast unbekannt ist, dass er sich persönlich und in seinem Verlag einem radikalen "Versöhnungsprojekt" Juden und dem jungen israelischen Staat gegenüber verschrieb. Die Ausstellung handelt von der Person Axel Springers und ihren Kontrahenten und beleuchtet, welche Bedeutung seine Haltung zu den Juden und zu Israel für die deutsch-jüdische Nachkriegsgesellschaft hatte.

Anschließend steht die Rolle der Juden in der Frankfurter Stadtgesellschaft des 19. und 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt einer Führung durch die Dauerausstellung.

Den Abschluss des Programms bildet ein Gang vom Jüdischen Museum über den Römerberg, vorbei am Standort der mittelalterlichen Synagoge, zum Museum Judengasse, das die Geschichte der Straße, ihrer Bewohner und Häuser dokumentiert.

Link zur Online-Anmeldung