Jüdinnen und Juden, Deutsch­land und Israel

Führung/Exkursion
7. Oktober 2024
14:00 Uhr
Ort: Altbau EG, Glashof Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
Veranstalter: Jüdisches Museum Berlin

Die Grün­dung Israels 1948 bedeu­tete einen Ein­schnitt für Jüdin­nen und Juden in aller Welt. Gerade die jüdische Gemein­schaft in Deutsch­land fühlte sich dem neuen Staat tief verbun­den. Vor diesem Hinter­grund widmet sich ein Raum in der Dauer­ausstel­lung der Beziehungs­geschichte zwischen Deutsch­land und Israel und der Bedeu­tung dieser Beziehung für alle in Deutsch­land leben­den Jüdin­nen und Juden. Die Heraus­forderungen dieser Dreiecks­konstel­lation – als Jüdin und Jude in Deutsch­land in das Schick­sal zweier Staaten und ihrer zutiefst belasteten Beziehung verwickelt zu sein – treten in der Folge des 7. Oktobers 2023 wieder verstärkt zum Vor­schein. 

 

 

Mo, 7. Okt 2024, 14, 15 & 16 Uhr

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Altbau ist grün markiert

In diesem Kon­text folgt die Führung durch die Dauer­ausstel­lung zwei Ent­wicklungs­linien: dem Prinzip von Heilig­keit im diaspo­rischen Juden­tum, welches durch eine Gleich­zeitigkeit von Nähe und Distanz zum Land Israel bestimmt ist, und der Ent­stehung des Zionis­mus als jüdische National­bewegung im 19. und frühen 20. Jahr­hundert ange­sichts des mo­dernen Rassen­antisemi­tismus.

Die Führung schließt mit einem Besuch von Schalechet: Der israelische Künstler Menashe Kadishman widmete seine begeh­bare Skulp­tur aus über 10.000 Stahl-Gesichtern allen un­schuldigen Opfern von Krieg und Ge­walt.

Was, wann, wo?

Eintritt

  • frei – keine Anmeldung erforderlich

  • Treffpunkt Büchertisch im Glashof

    Sprachen Die Führung wird in drei Sprachen angeboten: 
    14 Uhr auf Englisch
    15 Uhr auf Deutsch
    16 Uhr auf Hebräisch