Judenverfolgung in West- und Nordeuropa 1940 – Juni 1942

19. September 2013
19:30 - 00:00 Uhr
Ort: Niederländische Botschaft, Klosterstraße 50, 10179 Berlin
Veranstalter: Niederländische Botschaft

Als die Wehrmacht im Frühjahr 1940 weite Teile Nord- und Westeuropas besetzte, gerieten mehr als eine halbe Million Juden unter deutsche Herrschaft. In den folgenden Jahren wurden sie gesellschaftlich isoliert, ihrer wirtschaftlichen Existenz und vieler ihrer Rechte beraubt. Der fünfte Band der auf 16 Bände angelegten Edition „Judenverfolgung 1933-1945“ dokumentiert die Folgen der deutschen antijüdischen Politik in Norwegen, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich in den ersten zwei Jahren der Besatzung.


Programm:

Begrüßung: Loek ten Hagen, Kulturattaché

Einführung: Prof. Dr. Ulrich Herbert, Universität Freiburg

Lesung: Anette Daugardt, Schauspielerin

Zeitzeugengespräch mit Jacqueline van Maarsen-Sanders

Diskussion:

Prof. Dr. Ulrich Herbert, Dr. Katja Happe, Jacqueline van Maarsen-Sanders, Dr. Michael Mayer, Maja Peers

Moderation: Stefan Reinecke (die tageszeitung)

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 - 1945

Band 5: West- und Nordeuropa 1940 - Juni 1942

Bearbeiter: Dr. Katja Happe, Dr. Michael Mayer, Maja Peers; Mitarbeit: Dr. Jean-Marc Dreyfus

Die Quellenedition erscheint im Oldenbourg Verlag, herausgegeben von: Susanne Heim, Ulrich Herbert, Michael Hollmann, Hans-Dieter Kreikamp, Horst Möller, Gertrud Pickhan, Dieter Pohl und Andreas Wirsching

Eine Veranstaltung des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin, der Universität Freiburg und der Niederländischen Botschaft in Berlin in Kooperation mit dem Oldenbourg Verlag.

Donnerstag, den 19. September 2013, 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, Eintritt frei (bitte Ausweis mitbringen)

Niederländische Botschaft, Klosterstraße 50, 10179 Berlin

Anmeldung erforderlich unter: bln-pcz@remove-this.minbuza.nl oder Tel. (030) 209 56 420