Als die Wehrmacht im Frühjahr 1940 weite Teile Nord- und Westeuropas besetzte, gerieten mehr als eine halbe Million Juden unter deutsche Herrschaft. In den folgenden Jahren wurden sie gesellschaftlich isoliert, ihrer wirtschaftlichen Existenz und vieler ihrer Rechte beraubt. Der fünfte Band der auf 16 Bände angelegten Edition „Judenverfolgung 1933-1945“ dokumentiert die Folgen der deutschen antijüdischen Politik in Norwegen, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Frankreich in den ersten zwei Jahren der Besatzung.
Programm:
Begrüßung: Loek ten Hagen, Kulturattaché
Einführung: Prof. Dr. Ulrich Herbert, Universität Freiburg
Lesung: Anette Daugardt, Schauspielerin
Zeitzeugengespräch mit Jacqueline van Maarsen-Sanders
Diskussion:
Prof. Dr. Ulrich Herbert, Dr. Katja Happe, Jacqueline van Maarsen-Sanders, Dr. Michael Mayer, Maja Peers
Moderation: Stefan Reinecke (die tageszeitung)
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933 - 1945
Band 5: West- und Nordeuropa 1940 - Juni 1942
Bearbeiter: Dr. Katja Happe, Dr. Michael Mayer, Maja Peers; Mitarbeit: Dr. Jean-Marc Dreyfus
Die Quellenedition erscheint im Oldenbourg Verlag, herausgegeben von: Susanne Heim, Ulrich Herbert, Michael Hollmann, Hans-Dieter Kreikamp, Horst Möller, Gertrud Pickhan, Dieter Pohl und Andreas Wirsching
Eine Veranstaltung des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin, der Universität Freiburg und der Niederländischen Botschaft in Berlin in Kooperation mit dem Oldenbourg Verlag.
Donnerstag, den 19. September 2013, 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, Eintritt frei (bitte Ausweis mitbringen)
Niederländische Botschaft, Klosterstraße 50, 10179 Berlin
Anmeldung erforderlich unter: bln-pcz@minbuza.nl oder Tel. (030) 209 56 420