Vortragsveranstaltung mit
Dr. Udo Engbring- Romang
Sinti und Roma – Eine Geschichte von Ausgrenzung und Diskriminierung
Mi., 1.10.2014 ∙ 19.00 Uhr
Rathaus Ziegenhain, Wiederholdstr. 24,
34613 Schwalmstadt-Ziegenhain
Seit Jahrhunderten werden in Europa Sinti und Roma ausgegrenzt und diskriminiert, immer wieder auch verfolgt. Während des Nationalsozialismus wurden etwa zwei Drittel aller in Deutschland lebenden Sinti und Roma ermordet, hunderttausende in Gesamteuropa. Auch im hessischen Raum wurden zwischen 1933 und 1945 mehr als 1400 Sinti und Roma erfasst, verfolgt und zum großen Teil 1943 und 1944 nach Auschwitz deportiert.
Selbst nach der Befreiung mussten die wenigen Überlebenden erfahren, dass sie nicht als Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns anerkannt wurden.
In seinem Vortrag zeichnet Dr. Engbring- Romang die Geschichte der Verfolgung in ihren Grundzügen nach und geht dabei auch auf die Vor- und Nachgeschichte ein.
Dr. Udo Engbring- Romang ist Diplom Politologe und Historiker. Er ist heute in der Erwachsenenbildung tätig. In seinen Forschungen, in Publikationen und Ausstellungen befasst er sich immer wieder mit dem Thema Antiziganismus sowie mit der Verfolgung der Sinti und Roma.
Udo Engbring- Romang ist Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Antiziganismusforschung e. V.